Wenn der Mann die ersten Beschwerden bei sich registriert, sollte ihn sein Weg zum Arzt führen. Aber zu welchem? Frauen wenden sich bei „Frauenbeschwerden“ an den Gynäkologen – doch einen „Facharzt für Männerheilkunde“ gibt es nicht.
Für viele Männer ist der erste Ansprechpartner der Hausarzt. Oder der Mann wendet sich je nach vorliegenden Beschwerden an einen Spezialisten, beispielsweise an einen Urologen, der ja sehr häufig mit Männerproblemen konfrontiert wird. Der Urologe ist es, der für den Mann ab 40 routinemäßige, jährliche Kontrolluntersuchungen der Prostata anbietet. Und der Urologe ist es, dem der Mann zunehmend auch Probleme anvertraut, die in sein Sexual- und Seelenleben hineinreichen.
Oft führt der erste Weg auch zum Endokrinologen (Internist mit Schwerpunkt hormonelle Störungen) oder zum Andrologen (ursprünglich spezialisiert auf Störungen der Fortpflanzungsfähigkeit beim Mann). Auch diese Facharztgruppen kennen sich mit Hormondefiziten beim Mann und den entsprechenden Therapiemöglichkeiten aus.
Die Gruppe der auf Männergesundheit spezialisierten Ärzte endet aber nicht bei den Urologen, Endokrinologen und Andrologen. Es gibt eine Vielzahl an Allgemeinmedizinern, Sportärzten und Orthopäden, die sich diesem Thema widmen.
Die Gruppe dieser Ärzte dürfte in Zukunft beim Mann die Funktion übernehmen, die der Gynäkologe bei der Frau erfüllt. So wie der Gynäkologe als Frauenarzt gelernt hat, die vielfältigen möglichen Beschwerden der Frau in Verbindung mit den Hormonen zu sehen und auch entsprechend zu behandeln, können die oben genannten Fachärzte als Ärzte mit Schwerpunkt Männergesundheit tätig werden und den Mann über Beschwerden der Prostata hinaus auch hormonell ganzheitlich betreuen.
Bei der Suche nach einem Arzt mit Schwerpunkt Männergesundheit Ihres Vertrauens, der für Sie auch günstig erreichbar ist, kann Ihnen die Ärztesuchmaschine www.maenneraerzte.info weiterhelfen. In diese Suchmaschine wurde deutschlandweit ein Großteil der Ärzte, die sich auf Männergesundheit spezialisiert haben, aufgenommen.