Testosteronmangel kann sehr gut und effektiv mit einer Testosterontherapie behandelt werden. Ziel der Testosteronbehandlung ist es, die Testosteronspiegel in den Normbereich anzuheben.
Die Wirksamkeit der Testosteronbehandlung wurde in vielen klinischen Studien und in langjährigen Erfahrungen in der ärztlichen Praxis bewiesen.
Das psychische und physische Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit nehmen erheblich zu. Viele Patienten berichten, dass die Testosterontherapie positive Auswirkungen auf die allgemeine Stimmungslage, das Selbstvertrauen und die Vitalität hat.
Körperformen und -proportionen werden wieder maskulin: Muskelmasse und Muskelkraft nehmen zu, Fettmasse nimmt ab. Bartwuchs, Körper- und Schambehaarung nehmen unter der Behandlung zu.
Testosteron spielt beim Mann eine Schlüsselrolle für den Erhalt gesunder Knochen. Eine längerfristige Hormontherapie führt zu einer Zunahme der Knochendichte. Da zusätzlich der Halteapparat des Skeletts durch den Muskelaufbau gestärkt wird, reduziert sich das Risiko, einen osteoporosebedingten Knochenbruch zu erleiden.
Die Hormonbehandlung führt zu einer deutlichen Verbesserung von Libido und Erektionen. Eine Behandlung von Erektionsstörungen mit Testosteron allein ist nicht immer ausreichend, da an der Entstehung dieser Erkrankung zumeist weitere Faktoren beteiligt sind.
Auch eine verbesserte Blutbildung kann Folge einer Testosteronbehandlung sein.
Es gibt erste Hinweise, dass eine Testosteronbehandlung möglicherweise der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Diese Annahme resultiert z.B. daraus, dass Testosteron einen günstigen Einfluss auf den Kohlenhydratstoffwechsel hat, Fettgewebe abbaut und den systolischen Blutdruck senkt. Weitere wissenschaftliche Studien sind jedoch noch notwendig, um diese positiven Befunde zu bestätigen.
Von allen genannten Vorzügen der Testosteronbehandlung profitieren vor allem auch ältere Männer. Der altersbedingte Testosteronmangel ist als ernsthaftes Gesundheitsrisiko erkannt worden. Testosteronmangel kann starke Beschwerden und schwere Erkrankungen wie Osteoporose verursachen. Daher sollte einem Verdacht auf altersbedingten Testosteronmangel in jedem Falle nachgegangen werden. Ziel der Testosteronbehandlung bei älteren Männern ist der langfristige Erhalt einer hohen Lebensqualität.
Tritt der Testosteronmangel vor der Pubertät ein, bleibt die Entwicklung der männlichen sekundären Geschlechtsmerkmale aus (kein Stimmbruch, kein Bartwuchs, keine männliche Körper- und Schambehaarung).
Werden diese jugendlichen Patienten mit Testosteron behandelt, kann damit die Virilisierung (Vermännlichung) ausgelöst werden. Auch einem übermäßigen Hochwuchs der Jungen wird durch die Gabe von Testosteron vorgebeugt, da Testosteron die Wachstumsfugen der Knochen schließt.