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Bewegung

Ausreichende sportliche Betätigung stimuliert das Immunsystem und schützt vor Krankheiten durch die Entwicklung von Stressresistenz. Das Bewegungspensum sollte mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag umfassen, aber nicht zu Überlastung oder Überforderung führen. Denn hohe körperliche Belastung, wie z. B. Marathonlaufen, kann den Testosteronspiegel ebenso senken wie körperliche Inaktivität.

Regelmäßige Bewegung heißt das Erfolgsrezept. Sie fördert Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Gewebe und führt so zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Körperliche Aktivität in diesem Sinne bewirkt einen Anstieg des Testosteronspiegels, zudem weisen trainierte Männer höhere Testosteronwerte auf.

Auch wenn bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel eine Testosterontherapie durchgeführt wird, sollte die Behandlung immer durch ein individuelles Bewegungs- und Fitnessprogramm ergänzt werden.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen fördert vor allem regelmäßiger Ausdauersport die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische Ausgeglichenheit. Mit richtig dosiertem Krafttraining wird der Abbau von Muskelmasse verhindert und Muskelkraft aufgebaut

Jede Art von Training muss die individuelle körperliche Verfassung berücksichtigen. Wer sich erstmals oder nach längerer Zeit wieder sportlich betätigt, sollte in jedem Fall zuvor einen Arzt konsultieren und nach fachgerechter Anleitung trainieren.